Der evangelische Friedhof Leschede
Seit dem 19. September 1953 betreibt die evangelische Kirche einen eigenen
Friedhof hinter der 1952 gebauten Erlöserkirche Leschede. Bis 1960
hatte die Gemeinde noch die Organisationsform der Kapellengemeinde, so
dass der evangelische Friedhof noch älter als die Kirchengemeinde
ist. Das unterstreicht die Bedeutung, die ein eigener Friedhof in
der katholisch geprägten Umgebung des Emslandes hat.
Der Friedhof als Ort der Hoffnung
Von alters her sind einzelne Gräber aber auch ganze Friedhöfe liebevoll angelegt und bewusst gestaltet worden. Wegen der räumlichen Enge auf dem alten Friedhof gab es dort nur wenig Möglichkeiten einer Friedhofsgestaltung. Für die Erweiterung hat die Garten- und Landschaftsarchitektin Ina Neumann ehrenamtlich die Konzeption entworfen.
Die Rotdornbäume auf dem neuen Vorplatz erinnern an die Dornenkrone Christi. Quer über den Vorplatz zieht sich ein Kiesbeet, das einen Wasserlauf darstellt. So weist der Wasserlauf auf das (Tauf-) Wasser des Lebens hin. So soll der christliche Friedhof ganz bewusst nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch der Hoffnung sein.
Weitere Informationen bekommen Sie im Pfarramt und bei unserem Friedhofspfleger Günter Pröhl (g.proehl(at)kg-es.de).